Humuserde selbst gemacht – der Ökolöwe zeigt wie’s geht

16. Mai 2012

Lothar Kurth, Mitarbeiter im Stadtverband der Kleingärtner Leipzig e.V. und die Auszubildende Charlene Kempa freuten sich über 210 Exemplare der Broschüre „Humuserde selbst gemacht“, die Ihnen Ökolöwin Martina Neumann am Donnerstag überreichte. Der Stadtverband verteilt die Hefte nun an alle Leipziger Kleingärtnervereine.

„Gemüse-, Obst- und Speisereste, Kaffeesatz und Grünabfälle – rund ein Drittel unserer Haushaltsabfälle sind biologischen Ursprungs. Diese organischen Abfälle aus Küche, Haushalt und Garten können wir in schwarzen, krümeligen, nach dunkler Walderde duftenden Kompost verwandeln.“, sagt Peter Hartelt, Vorstandsmitglied des Ökolöwe – Umweltbund Leipzig e.V. und Mit-Herausgeber der Broschüre „Humuserde selbst gemacht“.

Werden die wertvollen organischen Stoffe achtlos weggeworfen, erhöht dies den täglichen Müllberg und verursacht auf den Deponien Grundwasserbelastungen, denn dort tritt schadstoffhaltiges Sickerwasser aus. Beim altbewährten Verfahren des Kompostierens dagegen werden organische Abfälle wieder in den Naturkreislauf zurückgeführt. Winzige Lebewesen rücken im Kompost den Kartoffelschalen und Salatblättern zu Leibe – die organische Substanz verrottet. Ganz nebenbei entsteht wertvolle Komposterde. Sie ist ein kostbarer biologischer Dünger für Topfpflanzen, Blumenkästen und Vorgärten.

Auf den ersten Blick bieten dichtbebaute Wohngebiete wie Leipzig keine idealen Voraussetzungen für das natürliche Verwerten von Bio-Abfällen. Bei näherer Betrachtung zeigt sich allerdings, dass auch im Stadtgebiet Platz zum Kompostieren ist.

Rückfragen an:
Martina Neumann, Projektleiterin Stadtgarten Connewitz
Telefon: 0341-3065-114

Christiane Naumann

Öffentlichkeitsarbeit

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