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	<title>GRÜNE LIGA Sachsen e.V. &#187; Umweltrecht</title>
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		<title>Wenn der Problemwolf kommt</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 12:41:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>janet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.grueneliga-sachsen.de/2012/02/wenn-der-problemwolf-kommt/"><img align="left" hspace="5" width="120" height="79" src="http://www.grueneliga-sachsen.de/wp-content/uploads/2011/07/800px-Canis_lupus_Białowieża_p-160x106.jpg" class="alignleft tfe wp-post-image" alt="800px-Canis_lupus_Białowieża_p" title="800px-Canis_lupus_Białowieża_p" /></a>Von Manfred M&#252;ller
Die J&#228;ger der Gro&#223;enhainer Pflege betrachten die Ausbreitung der s&#228;chsischen Wolfspopulation mit wachsender Skepsis.
Gro&#223;enhains J&#228;ger sehen im Wolf einen Konkurrenten und nicht einen willkommenen Heimkehrer ins heimische &#214;kosystem. Das wurde am Donnerstagabend auf einer Informationsveranstaltung des Kreisjagdverbandes in Linz deutlich. Mit 60 Waidgenossen <a href="http://www.grueneliga-sachsen.de/2012/02/wenn-der-problemwolf-kommt/" title="ganzen Artikel lesen"> ...mehr&#160;&#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Manfred M&#252;ller</p>
<p><a href="http://www.grueneliga-sachsen.de/wp-content/uploads/2011/07/800px-Canis_lupus_Białowieża_p.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-7737" title="800px-Canis_lupus_Białowieża_p" src="http://www.grueneliga-sachsen.de/wp-content/uploads/2011/07/800px-Canis_lupus_Białowieża_p-160x106.jpg" alt="" width="160" height="106" /></a>Die J&#228;ger der Gro&#223;enhainer Pflege betrachten die Ausbreitung der s&#228;chsischen Wolfspopulation mit wachsender Skepsis.<br />
Gro&#223;enhains J&#228;ger sehen im Wolf einen Konkurrenten und nicht einen willkommenen Heimkehrer ins heimische &#214;kosystem. Das wurde am Donnerstagabend auf einer Informationsveranstaltung des Kreisjagdverbandes in Linz deutlich. Mit 60 Waidgenossen war das Forum au&#223;erordentlich gut besucht.</p>
<p>In der Diskussion kam zum Vorschein, dass der uneingeschr&#228;nkte Schutzstatus, den der Wolf in Deutschland genie&#223;t, den meisten Hubertusj&#252;ngern ein Dorn im Auge ist. Keiner der Anwesenden begr&#252;&#223;te die Zunahme der Best&#228;nde in Sachsen und die Ausbreitung der Tiere inRichtung Norden und Westen.</p>
<p>Einw&#228;nde gab es hingegen viele. Eine geradezu extreme Position vertrat der Zabeltitzer Tierarzt Dr. Joachim Schierig. Er rechnete vor, dass Sachsens W&#246;lfe pro Jahr mindestens anderthalb Tonnen Wild erbeuten. Da werde wertvolles Wildbret quasi als Tierfutter zur Verf&#252;gung gestellt, polterte er.</p>
<p>Schierig widersprach auch der allgemein akzeptierten Auffassung, dass die R&#252;ckkehr des Wolfes die Artenvielfalt bereichere. Das Raubtier werde durch sein breites Beutespektrum die bestehende Vielfalt eher einschr&#228;nken. Und was passiere, wenn aus dem Osten einwandernde W&#246;lfe die Tollwut wieder nach Deutschland br&#228;chten? Da der Wolf in Sachsen nicht dem Jagdrecht unterliegt, k&#246;nnten die J&#228;ger dann nicht regulierend eingreifen, und die Seuche werde sich wieder ausbreiten.</p>
<p>Der Sch&#246;nfelder Eckhard Schleinitz konstatierte f&#252;r sein Jagdrevier bei R&#246;dern eine Abnahme des Rehbestandes. W&#246;lfe w&#252;rden im Nordosten des Landkreises mittlerweile recht h&#228;ufig gesichtet, und es sei sicher kein Zufall, dass auch die Abschusszahlen beim Rehwild s&#228;nken.</p>
<p>Armin Schlickenrieder aus Kalkreuth brachte einen Fall aus dem Jahr 1974 ins Spiel, als in Bayern aus einem Gehege ausgebrochene W&#246;lfe ein Kind<br />
angefallen und get&#246;tet hatten.</p>
<p>Wie solle man reagieren, wenn so genannte Problemw&#246;lfe sich auf Haustiere spezialisieren oder gar den Menschen gef&#228;hrlich w&#252;rden? Dabei hatte der Forstzoologe Norman Stier von der TU Dresden zuvor Entwarnung gegeben. In den vergangenen 50 Jahren habe es in Europa und Russland kaum t&#246;dliche Zwischenf&#228;lle mit wildlebenden W&#246;lfen gegeben; in Amerika gar keine. Stier versuchte mit seinem Vortrag, die Tatsachen strikt vom Wolfs-J&#228;gerlatein zu trennen. Er appellierte an die Waidleute, sich am Wolfs- und Wildmonitoring zu beteiligen, damit wirklich belastbare Zahlen auf den Tisch k&#228;men.</p>
<p><strong>Verband hat M&#252;he an der Basis</strong></p>
<p><a href="http://www.grueneliga-sachsen.de/wp-content/uploads/2011/05/442px-Grey_Wolf_7.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7719" title="442px-Grey_Wolf_7" src="http://www.grueneliga-sachsen.de/wp-content/uploads/2011/05/442px-Grey_Wolf_7-118x160.jpg" alt="" width="118" height="160" /></a>Der Wissenschaftler zeigte sich &#252;berzeugt, dass die Wolfsbest&#228;nde &#252;ber kurz oder lang auch in Deutschland wieder reguliert werden. Aber erst, wenn die Best&#228;nde so hoch seien, dass der Wolf seinen besonderen Schutzstatus verliere. Bis dahin sei jeder Abschuss eine Straftat. So weit, so gut. Aber selbst der Vizechef des s&#228;chsischen Landesjagdverbandes Heinz Baacke hatte M&#252;he, das in Linz der Basis seiner Organisation begreiflich zu machen. Baake bekannte sich eindeutig zu den Gesetzlichkeiten und zum im Verbandsstatut verbrieften Artenschutz. Beifall erntete er daf&#252;r nicht.</p>
<p>Andererseits lie&#223; der Landes-Vize keinen Zweifel an seinem Standpunkt, dass der Wolf ins Jagdrecht geh&#246;rt.</p>
<p>Die Frage, was zu tun ist, wenn ein Wolf wirklich zum Problemwolf wird, blieb letztlich unbeantwortet. Oder doch nicht ganz: &#8220;Dann holen wir Dr. Schierig&#8221;, witzelte es aus dem Auditorium. Da konnten einem unvoreingenommenen Zuh&#246;rer schon Zweifel kommen, ob der Wolf im s&#228;chsischen Jagdrecht wirklich gut aufgehoben ist.</p>
<p>S&#228;chsische Zeitung, 28. Februar 2012</p>
<hr />
<p><a href="http://www.grueneliga-sachsen.de/2011/07/der-wolf-gehort-nicht-in-das-jagdgesetz/" target="_blank">Der Wolf geh&#246;rt nicht in das Jagdgesetz!</a></p>
<p><a href="../petitionen/der-wolf-in-sachsen/">Link: Petition zum Schutz des Wolfes – Der Wolf geh&#246;rt nicht ins Jagdgesetz!</a></p>
<p>–<br />
GR&#220;NE LIGA Sachsen e.V. – Netzwerk &#214;kologischer Bewegungen<br />
Landesb&#252;ro<br />
Sch&#252;tzengasse 16/18<br />
01067 Dresden</p>
<p>Tel: +493514943350<br />
Fax: +493514943450<br />
E-Mail: <a href="mailto:&#x73;&#x61;&#x63;&#x68;&#x73;&#x65;&#x6e;&#x40;&#x67;&#x72;&#x75;&#x65;&#x6e;&#x65;&#x6c;&#x69;&#x67;&#x61;&#x2e;&#x64;&#x65;"><span class="oe_textdirection">&#x65;&#x64;&#x2e;&#x61;&#x67;&#x69;&#x6c;&#x65;&#x6e;&#x65;&#x75;&#x72;&#x67;<span class="oe_displaynone">null</span>&#x40;&#x6e;&#x65;&#x73;&#x68;&#x63;&#x61;&#x73;</span></a><br />
<a href="../">www.grueneliga-sachsen.de</a></p>
<p>VISIONEN haben – NETZWERK kn&#252;pfen – HANDELN anregen</p>]]></content:encoded>
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		<title>GR&#220;NE LIGA: Klage Waldschl&#246;sschenbr&#252;cke</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 11:52:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>janet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[WSB]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.grueneliga-sachsen.de/2011/12/grune-liga-klage-waldschlosschenbrucke/"><img align="left" hspace="5" width="120" src="http://www.grueneliga-sachsen.de/wp-content/uploads/2010/09/GL-LOGO_300-160x58.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="GL-LOGO_300" /></a>Berufung der Naturschutzverb&#228;nde zur&#252;ckgewiesen, Revision zugelassen
Das S&#228;chsische Oberverwaltungsgericht in Bautzen hat heute die Berufung der s&#228;chsischen Umweltverb&#228;nde NABU, BUND und GR&#220;NE LIGA in dem Verfahren gegen die Waldschl&#246;sschenbr&#252;cke zur&#252;ckgewiesen. Da das Oberverwaltungsgericht zugleich die Revision zum Bundesverwaltungsgericht zulie&#223;, bietet sich den Verb&#228;nden nun die M&#246;glichkeit, ihrer <a href="http://www.grueneliga-sachsen.de/2011/12/grune-liga-klage-waldschlosschenbrucke/" title="ganzen Artikel lesen"> ...mehr&#160;&#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.grueneliga-sachsen.de/wp-content/uploads/2010/09/GL-LOGO_300.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-6380" title="GL-LOGO_300" src="http://www.grueneliga-sachsen.de/wp-content/uploads/2010/09/GL-LOGO_300-160x58.jpg" alt="" width="160" height="58" /></a>Berufung der Naturschutzverb&#228;nde zur&#252;ckgewiesen, Revision zugelassen</strong></p>
<p>Das S&#228;chsische Oberverwaltungsgericht in Bautzen hat heute die Berufung der s&#228;chsischen Umweltverb&#228;nde NABU, BUND und GR&#220;NE LIGA in dem Verfahren gegen die Waldschl&#246;sschenbr&#252;cke zur&#252;ckgewiesen. Da das Oberverwaltungsgericht zugleich die Revision zum Bundesverwaltungsgericht zulie&#223;, bietet sich den Verb&#228;nden nun die M&#246;glichkeit, ihrer Funktion als „Anw&#228;lte der Natur“ h&#246;heren Orts gerecht zu werden.</p>
<p>Die Urteilsgr&#252;nde, die zur Zur&#252;ckweisung der Berufung gef&#252;hrt haben, werden erst in einigen Monaten vorliegen. Eine inhaltliche Bewertung des Urteils ist erst dann m&#246;glich.</p>
<p>Die Zulassung der Revision zum BVerwG l&#228;sst aber bereits erkennen, dass die von den Umweltverb&#228;nden im gerichtlichen Verfahren aufgeworfenen naturschutzrechtlichen Fragen auch aus Sicht des Oberverwaltungsgerichts von grunds&#228;tzlicher Art sind und einer h&#246;chstrichterlichen Kl&#228;rung bed&#252;rfen. Der Ausgang des Rechtsstreits um die Waldschl&#246;&#223;chenbr&#252;cke ist daher nach Aussage der die Umweltverb&#228;nde vertretenden Rechtsanw&#228;lte, Prof. Dr. Martin Gellermann und Peter Kremer, nach wie vor offen. Dies nicht zuletzt deshalb, weil das Bundesverwaltungsgericht gezwungen sein k&#246;nnte, vor seiner Entscheidung den Europ&#228;ischen Gerichtshof einzuschalten, um Hinweise zur Auslegung des den Rechtsstreit pr&#228;genden europ&#228;ischen Naturschutzrechts zu erhalten. Werden die Rechtsfragen im Sinne der Umweltverb&#228;nde beantwortet, wird der Planfeststellungsbeschluss aufgehoben oder zumindest f&#252;r rechtswidrig und nicht vollziehbar erkl&#228;rt.</p>
<p>Die GR&#220;NE LIGA signalisierte bereits, dass sie an einer endg&#252;ltigen Kl&#228;rung des Rechtsstreits um die Waldschl&#246;&#223;chenbr&#252;cke interessiert ist. Die sich mit der Zulassung der Revision bietende M&#246;glichkeit soll aus diesem Grunde, aber auch deshalb genutzt werden, um einen Beitrag zur Fortentwicklung des Naturschutzrechts zu erbringen, der den Beh&#246;rden die zu beachtenden Anforderungen verdeutlichen und k&#252;nftigen gerichtlichen Auseinandersetzungen vorbeugen kann.</p>
<p>R&#252;ckfragen richten Sie bitte an Prof. Dr. Martin Gellermann,<br />
Telefon 05404/919695.</p>
<p>GR&#220;NE LIGA Sachsen e.V.<br />
&#214;ffentlichkeitsarbeit – Team Waldschl&#246;sschenbr&#252;cke</p>
<p>weitere Informationen auf <a href="http://www.welterbe-erhalten.de/" target="_blank">www.welterbe-erhalten.de</a></p>
<p>–<br />
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		<title>Das Recht auf Informationen &#8211; ein Selbstversuch</title>
		<link>http://www.grueneliga-sachsen.de/2011/10/das-recht-auf-informationen-ein-selbstversuch/</link>
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		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 08:53:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>janet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Konsumgesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.grueneliga-sachsen.de/2011/10/das-recht-auf-informationen-ein-selbstversuch/"><img align="left" hspace="5" width="120" src="http://www.grueneliga-sachsen.de/wp-content/uploads/2009/03/umweltrecht-150x127.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="umweltrecht" /></a>Mit dem Umweltinformationsgesetz und dem Informationsfreiheitsgesetz stehen den B&#252;rgern m&#228;chtige Instrumente zur Verf&#252;gung, um politisches Handeln von Bundes- und Landesbeh&#246;rden transparenter zu machen. Viele Beh&#246;rden tun sich schwer damit, Auskunftsanspr&#252;che zu beantworten &#8211; besonders st&#246;rrisch zeigt sich etwa das Umweltministerium von Nordrhein-Westfalen
Von Hanno B&#246;ck
Es klingt <a href="http://www.grueneliga-sachsen.de/2011/10/das-recht-auf-informationen-ein-selbstversuch/" title="ganzen Artikel lesen"> ...mehr&#160;&#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-thumbnail wp-image-940" title="umweltrecht" src="http://www.grueneliga-sachsen.de/wp-content/uploads/2009/03/umweltrecht-150x127.jpg" alt="" width="150" height="127" />Mit dem Umweltinformationsgesetz und dem Informationsfreiheitsgesetz stehen den B&#252;rgern m&#228;chtige Instrumente zur Verf&#252;gung, um politisches Handeln von Bundes- und Landesbeh&#246;rden transparenter zu machen. Viele Beh&#246;rden tun sich schwer damit, Auskunftsanspr&#252;che zu beantworten &#8211; besonders st&#246;rrisch zeigt sich etwa das Umweltministerium von Nordrhein-Westfalen</p>
<p>Von Hanno B&#246;ck</p>
<p>Es klingt nach einer tollen Sache: Alle Menschen haben ein Recht darauf, Ausk&#252;nfte von Beh&#246;rden zu verlangen. Informationen und Dokumente staatlicher Stellen m&#252;ssen, wenn nicht bestimmte Ausnahmeregelungen greifen, auf Anfrage zur Verf&#252;gung gestellt werden &#8211; die Verwaltung soll transparenter werden. Erfahrungen mit Auskunftsersuchen bei Beh&#246;rden geben ein gemischtes Bild. Oft wissen die Mitarbeiter selbst nicht, dass sie zur Auskunft verpflichtet sind.</p>
<p>Zum Beispiel: In Norwegen wurde im M&#228;rz ein gro&#223; angelegtes Projekt zur Kohlendioxid-Einlagerung in geologische Schichten gestoppt [1]. &#8220;Mongstad&#8221; nannte sich der Versuch, im gro&#223;en Ma&#223;stab die CCS-Technologie (Carbon Capture and Storage) einzusetzen. Grund f&#252;r den Stopp: Der Einsatz von krebserregenden Substanzen bei der sogenannten Aminw&#228;sche, mit der Kohlendioxid aus dem Abgasstrom extrahiert werden soll, macht den Beh&#246;rden Sorgen. Ich wollte wissen, ob dieses Problem auch bei vergleichbaren Anlagen in Deutschland besteht &#8211; etwa im rheinischen Niederau&#223;em, wo RWE seit 2008 verschiedene CCS-Verfahren in einer Testanlage untersucht. Es sollte eigentlich keine Schwierigkeiten bereiten, dies zu kl&#228;ren &#8211; denn es gibt ja das Umweltinformationsgesetz, welches besagt, dass derartige Informationen jedem B&#252;rger auf Anfrage mitgeteilt werden m&#252;ssen. Doch die Sache gestaltete sich schwieriger als gedacht.</p>
<p>Das Umweltinformationsgesetz [2] auf Bundesebene wurde 1994 als Umsetzung einer EU-Richtlinie eingef&#252;hrt. Die Bundesl&#228;nder haben jeweils eigene Umweltinformationsgesetze, die dem Bundesgesetz meist sehr &#228;hnlich sind. Demnach haben alle B&#252;rger Anspruch auf Informationen, die im weitesten Sinne den Umweltschutz betreffen &#8211; unabh&#228;ngig davon, aus welchem Grund sie die Informationen w&#252;nschen.</p>
<p>Das Informationsfreiheitsgesetz &#8211; verabschiedet 2005 als eines der letzten Projekte der rot-gr&#252;nen Bundesregierung &#8211; erweitert dieses Prinzip auf andere Bereiche. Was in anderen L&#228;ndern l&#228;ngst Standard ist (in den USA gibt es etwa den ber&#252;hmten &#8220;Freedom of Information Act&#8221;), soll nun auch in Deutschland gelten: Bundesbeh&#246;rden sind allen Menschen gegen&#252;ber verpflichtet, Dokumente und Informationen zur Verf&#252;gung zu stellen &#8211; und zwar ohne dass dies begr&#252;ndet werden muss. In den meisten Bundesl&#228;ndern gibt es lokal &#228;hnliche Gesetzeswerke &#8211; lediglich Baden-W&#252;rttemberg, Hessen, Bayern und Sachsen besitzen noch kein Informationsfreiheitsgesetz.</p>
<p>Leider ist das deutsche Informationsfreiheitsgesetz [3] eines mit vielen Kompromissen: Die Liste der Ausnahmeregelungen ist lang. Die vermutlich Schwerwiegendste: Sind Gesch&#228;ftsgeheimnisse von Dritten betroffen, gilt die Auskunftspflicht der Beh&#246;rden pauschal nicht mehr. Das f&#252;hrte in der Vergangenheit etwa dazu, dass die Toll-Collect-Vertr&#228;ge oder die Pr&#252;fdokumente &#252;ber die Sicherheit von Wahlcomputern nicht ver&#246;ffentlicht werden mussten.</p>
<p>Doch was insbesondere im Bereich Umwelt- und Klimaschutz gut zu wissen ist: Das Umweltinformationsgesetz ist meist deutlich st&#228;rker &#8211; es sieht keinen pauschalen Schutz von Gesch&#228;ftsgeheimnissen vor. Stattdessen ist eine Abw&#228;gung der Interessen vorgesehen &#8211; die Beh&#246;rde muss entscheiden, ob das Interesse des Anfragenden nach einer Information wichtiger ist als das Gesch&#228;ftsgeheimnis einer beteiligten Firma. Weiterhin gut zu wissen: Ein Umweltinformationsgesetz haben auch die Bundesl&#228;nder, die sich einem allgemeinen Informationsfreiheitsgesetz bislang verweigern.</p>
<p>Wie geht man nun vor, wenn man eine Beh&#246;rdeninformation erhalten m&#246;chte? Hierf&#252;r gen&#252;gt ein formloses Schreiben &#8211; darin enthalten sein muss nur, welche Information beziehungsweise welches Dokument man erhalten m&#246;chte, sowie ein Verweis, auf welches Gesetz man sich beruft. Bei Bundesbeh&#246;rden greifen die Bundesgesetze, bei Landesbeh&#246;rden und allen lokalen Institutionen die jeweiligen Landesgesetze. Diese unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland, so dass man im Einzelfall recherchieren und einen Blick in den (meist gut verst&#228;ndlichen) Gesetzestext werfen sollte. Wie oben bereits erw&#228;hnt, ist es bei Umwelt- und Klimaschutzthemen in der Regel sinnvoll, sich auf das Umweltinformationsgesetz [4] zu berufen &#8211; Paragraph 2, Absatz 3 regelt, was alles als Umweltinformation gilt, die Liste ist ziemlich umfangreich.</p>
<p>Beh&#246;rden k&#246;nnen theoretisch Geb&#252;hren f&#252;r Informationsanfragen erheben. Allerdings sehen die Gesetze im Allgemeinen vor, dass &#8220;einfache&#8221; Anfragen kostenlos bleiben. Was eine einfache Anfrage ist, ist vermutlich im Zweifelsfall schwer zu entscheiden, ich musste jedoch noch nie f&#252;r eine Information bezahlen.</p>
<p>Nun wollte ich also erfahren, ob in der CCS-Testanlage in Niederau&#223;em krebserregende Amine eingesetzt werden. Ich schrieb im April an das dortige Umweltministerium von Johannes Remmel (Gr&#252;ne) und bat mit Verweis auf das Umweltinformationsgesetz um Auskunft. Auf eine Antwort warte ich bis heute.</p>
<p>Andere Beh&#246;rden sind auskunftsfreudiger: Im August vergangenen Jahres las ich in einem Spiegel-Artikel &#252;ber Schiefergasf&#246;rderung und Fracking [5], dass das beteiligte Bergbauamt keine Auskunft &#252;ber die beim Fracking eingesetzten Chemikalien erteilte. Ich wollte es genauer wissen und schrieb eine Mail an das Bergbauamt, mit Verweis darauf, dass ich davon ausgehe, nach dem Umweltinformationsgesetz einen Anspruch auf die Information zu haben. Voilà &#8211; wenige Tage sp&#228;ter hatte ich die Liste der Chemikalien [6] in meinem Email-Postfach.</p>
<p>F&#252;r schwierige F&#228;lle wie das NRW-Umweltministerium sehen die Gesetze ein Verfahren vor. Hierf&#252;r gibt es Informationsfreiheitsbeauftragte &#8211; je nachdem, ob es sich um eine Landes- oder Bundesbeh&#246;rde handelt, ist der jeweilige Informationsfreiheitsbeauftragte des Landes oder Bundes zust&#228;ndig. Meist wird dieser Job von den Datenschutzbeauftragten mit &#252;bernommen. Ich wandte mich also an den Landesbeauftragten f&#252;r Datenschutz und Informationsfreiheit in Nordrhein-Westfalen. Eine Mitarbeiterin wollte sich der Sache annehmen &#8211; als ich jedoch einen Monat sp&#228;ter r&#252;ckfragte, ob sich etwas getan hat, erhielt ich die Meldung, dass die Email-Adresse der entsprechenden Mitarbeiterin nicht mehr existiert. Auf eine weitere Anfrage erhielt ich bislang keine Antwort.</p>
<p>Eine Erfahrung, die man h&#228;ufig macht, ist, dass Beh&#246;rden selbst nicht &#252;ber die Gesetzeslage und ihre Auskunftspflichten Bescheid wissen. So berichtet die taz &#252;ber einen Fall [7], bei dem ein Jobcenter Auskunft &#252;ber interne Verwaltungsvorschriften mit der Begr&#252;ndung verweigerte, die Information sei f&#252;r den Anfragenden &#8220;nicht relevant&#8221;. Genau das ist aber ein Grundsatz des Informationsfreiheitsgesetzes: Es ist v&#246;llig egal, wer anfragt &#8211; das blo&#223;e Interesse an den Daten reicht aus, um einen Auskunftsanspruch zu begr&#252;nden.</p>
<p>Pers&#246;nlich hatte ich auch schlechte Erfahrungen mit dem Land Berlin &#8211; allerdings hat hier, im Gegensatz zu Nordrhein-Westfalen, die Kontrolle durch den Informationsfreiheitsbeauftragten funktioniert. Ich wusste, dass das Land in Kooperation mit dem Institut f&#252;r &#246;kologische Wirtschaftsforschung (I&#214;W) eine Studie zum Ausbaupotenzial der erneuerbaren Energien angefertigt hatte. Auf Anfrage teilte mir die Senatsverwaltung f&#252;r Wirtschaft, Technologie und Frauen mit, dass diese gemeinsam mit einem noch in Arbeit befindlichen Energiekonzept ver&#246;ffentlicht werden w&#252;rde &#8211; wann dies allerdings fertig werde, das stehe noch in den Sternen.</p>
<p>Ich wies darauf hin, dass das Umweltinformationsgesetz Fristen vorsehe und eine Informationsanfrage im Normalfall nach einem, in Ausnahmef&#228;llen sp&#228;testens nach zwei Monaten zu beantworten sei. Der Mitarbeiter der Senatsverwaltung war der Ansicht, dass die Fristenregelung hier nicht greife, da die Studie ja Teil des noch nicht fertigen Energiekonzepts sei und er mir dieses eben nicht aush&#228;ndigen konnte. Eine Ansicht, die ich schwer nachvollziehbar fand &#8211; eine Mitarbeiterin des Berliner Beauftragten f&#252;r Datenschutz und Informationsfreiheit teilte meine Ansicht und hakte bei der Senatsverwaltung nach. Inzwischen stehen Energiekonzept [8] und Studie [9] bei der Senatsverwaltung zum Download zur Verf&#252;gung.</p>
<p>Zusammenfassend l&#228;sst sich sagen: Das Informationsfreiheitsgesetz und das Umweltinformationsgesetz sind m&#228;chtige Werkzeuge, um mehr Transparenz in politisches Handeln zu bringen. Leider sind sie noch viel zu unbekannt. Beh&#246;rden zeigen sich oft st&#246;rrisch bei der Beantwortung von Anfragen, die Informationsfreiheitsbeauftragten leisten jedoch meist sehr gute Arbeit und helfen gerne. Dass ausgerechnet das gr&#252;ne Umweltministerium von Johannes Remmel solche Schwierigkeiten hat, eine Anfrage zu beantworten, zeigt wohl, dass auch dort die vielbeschworene Transparenz zwar gern gefordert, aber nicht umgesetzt wird. Vorbildlicher waren da &#252;brigens Remmels Parteikollegen in Baden-W&#252;rttemberg: In der vergleichbaren CCS-Testanlage in Heilbronn kommt Monoethanolamin zum Einsatz &#8211; nicht krebserregend.</p>
<p><a href="http://www.klimaretter.info/protest/hintergrund/9342" target="_blank">http://www.klimaretter.info/protest/hintergrund/9342</a></p>
<p>Das Internetportal &#8220;Frag den Staat&#8221; [10] will B&#252;rgern bei der Durchsetzung ihrer Rechte helfen.</p>
<p>Im Text verwendete Links:</p>
<p><a href="http://www.klimaretter.info/energie/hintergrund/8075" target="_blank">[1] http://www.klimaretter.info/energie/hintergrund/8075</a><br />
<a href="http://www.umweltinformationsrecht.de/" target="_blank">[2] http://www.umweltinformationsrecht.de/</a><br />
<a href="http://www.gesetze-im-internet.de/ifg/" target="_blank">[3] http://www.gesetze-im-internet.de/ifg/</a><br />
<a href="http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/uig_2005/gesamt.pdf" target="_blank">[4] http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/uig_2005/gesamt.pdf</a><br />
<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/a-712012.html" target="_blank">[5] http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/a-712012.html</a><br />
<a href="http://hboeck.de/uploads/shalegas-stoffliste-fracs.jpg" target="_blank">[6] http://hboeck.de/uploads/shalegas-stoffliste-fracs.jpg</a><br />
<a href="http://taz.de/!75282/" target="_blank">[7] http://taz.de/!75282/</a><br />
<a href="http://www.berlin.de/imperia/md/content/sen-wirtschaft/energie/energiekonzept.pdf" target="_blank">[8] http://www.berlin.de/imperia/md/content/sen-wirtschaft/energie/energiekonzept.pdf</a><br />
<a href="http://www.berlin.de/imperia/md/content/sen-wirtschaft/energie/energiekonzept_anlage6.pdf" target="_blank">[9] http://www.berlin.de/imperia/md/content/sen-wirtschaft/energie/energiekonzept_anlage6.pdf</a><br />
<a href="http://www.fragdenstaat.de/" target="_blank">[10] http://www.fragdenstaat.de/</a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Europ&#228;ischer Gerichtshof: Honig mit Pollen des Gen-Maises MON 810 ist nicht verkehrsf&#228;hig</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 13:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>janet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Gentechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.grueneliga-sachsen.de/2011/09/europaischer-gerichtshof-honig-mit-pollen-des-gen-maises-mon-810-ist-nicht-verkehrsfahig/"><img align="left" hspace="5" width="120" src="http://www.grueneliga-sachsen.de/wp-content/uploads/2009/03/umweltrecht-150x127.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="umweltrecht" /></a>&#8220;Null-Toleranz&#8221; f&#252;r gentechnisch ver&#228;ndertes Material ohne Zulassung
Der Europ&#228;ische Gerichtshof (EuGH) hat heute ein wegweisendes Urteil zur Gentechnik gef&#228;llt (Rechtssache C-442-09). Honig, der Pollen des Maises MON 810 enth&#228;lt, ist ein &#8220;genetisch ver&#228;ndertes Lebensmittel&#8221; im Sinne des europ&#228;ischen Gentechnikrechts und ben&#246;tigt eine entsprechende Zulassung. Damit stellt <a href="http://www.grueneliga-sachsen.de/2011/09/europaischer-gerichtshof-honig-mit-pollen-des-gen-maises-mon-810-ist-nicht-verkehrsfahig/" title="ganzen Artikel lesen"> ...mehr&#160;&#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.grueneliga-sachsen.de/wp-content/uploads/2009/03/umweltrecht.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-940" title="umweltrecht" src="http://www.grueneliga-sachsen.de/wp-content/uploads/2009/03/umweltrecht-150x127.jpg" alt="" width="150" height="127" /></a>&#8220;Null-Toleranz&#8221; f&#252;r gentechnisch ver&#228;ndertes Material ohne Zulassung</strong></p>
<p>Der Europ&#228;ische Gerichtshof (EuGH) hat heute ein wegweisendes Urteil zur Gentechnik gef&#228;llt (Rechtssache C-442-09). Honig, der Pollen des Maises MON 810 enth&#228;lt, ist ein &#8220;genetisch ver&#228;ndertes Lebensmittel&#8221; im Sinne des europ&#228;ischen Gentechnikrechts und ben&#246;tigt eine entsprechende Zulassung. Damit stellt das h&#246;chste europ&#228;ische Gericht klar: selbst geringste Spuren von genetisch ver&#228;ndertem Material in einem Lebensmittel erfordern eine Sicherheitspr&#252;fung und eine gentechnikrechtliche Zulassung. Ohne eine solche Zulassung ist das Inverkehrbringen des Lebensmittels verboten.</p>
<p>Diese strengen Anforderungen sind nach Auffassung des Gerichtshofes zum Schutz der menschlichen Gesundheit vor den teilweise noch unerforschten Risiken der Gentechnik erforderlich. Der Gerichtshof st&#228;rkt damit den Verbraucherschutz und verwirft die Position der Europ&#228;ischen Kommission, des Unternehmens Monsanto und deutscher Beh&#246;rden, die solche Verunreinigungen tolerieren wollten. Diese hatten ein einfaches Prinzip des Verbraucherschutzes in Abrede gestellt:</p>
<p>Alle genetisch ver&#228;nderten Organismen, die vorhersehbar in unseren Lebensmitteln landen k&#246;nnen, m&#252;ssen auf ihre Risiken f&#252;r die Gesundheit gepr&#252;ft werden und ben&#246;tigen eine umfassende Zulassung. Das Urteil hat weit &#252;ber die Imkerei hinaus Bedeutung f&#252;r die Lebens- und Futtermittelproduktion und den Handel.</p>
<p>Zum Rechtsstreit: Vor deutschen Gerichten verlangen Imker Schutzvorkehrungen gegen den ungewollten Eintrag von Pollen des genetisch ver&#228;nderten Maises MON 810 von Monsanto. Bei einem der klagenden Imker, Karl-Heinz Bablok aus der N&#228;he von Augsburg, wurde Pollen dieses Maises im Honig gefunden.</p>
<p>MON 810 hat zwar eine Zulassung f&#252;r die Verwendung in Futtermitteln und in  bestimmten verarbeiteten Lebensmitteln aus Maisk&#246;rnern (z.B. Maisgries). Dagegen existiert keine Zulassung f&#252;r andere Lebensmittel, in die Pollen der Pflanze gelangen.</p>
<p>Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat dem Europ&#228;ischen Gerichtshof (EuGH) die Sache vorgelegt. Der EuGH best&#228;tigt nun im Wesentlichen die Rechtsauffassung der klagenden Imker.</p>
<p>Jedes Lebensmittel, das Material aus genetisch ver&#228;nderten Pflanzen enth&#228;lt, unterliegt dem europ&#228;ischen Gentechnikrecht. Es ist dann ein &#8220;aus genetisch ver&#228;nderten Organismen hergestelltes&#8221; Lebensmittel. Dies bedeutet, dass eine entsprechende Sicherheitspr&#252;fung durchgef&#252;hrt werden muss und eine Zulassung nach der europ&#228;ischen Verordnung &#252;ber genetisch ver&#228;nderte Lebens- und Futtermittel (VO 1829/2003) erforderlich ist. Ein Versto&#223; ist nach deutschem Recht sogar strafbar. Dies gilt nicht nur f&#252;r in der EU erzeugten Honig und andere Lebensmittel, sondern ebenso f&#252;r Importprodukte, die Spuren von Material aus genetisch ver&#228;nderten Pflanzen enthalten, die in der EU keine ausreichende Zulassung haben.</p>
<p>Der Gerichtshof weist die Auffassung der Europ&#228;ischen Kommission zur&#252;ck, wonach der Honig keiner Pr&#252;fung und Zulassung bed&#252;rfe, da der Pollen unbeabsichtigt und ohne menschliches Zutun in den Honig gelange. Selbst ungewollte und geringste Mengen von MON 810-Pollen f&#252;hren dazu, dass der Honig nicht mehr verkehrsf&#228;hig ist, so der EuGH. Es gen&#252;ge auch keinesfalls, wenn der Mais eine Zulassung zum Anbau habe. Vielmehr sei eine umfassende Zulassung auch f&#252;r die Lebensmittel erforderlich, in die der Pollen gelange.</p>
<p>Damit best&#228;tigt der Gerichtshof den Grundsatz der &#8220;Null-Toleranz&#8221; f&#252;r Spuren von genetisch ver&#228;ndertem Material, das nicht &#252;ber die nach europ&#228;ischem Recht erforderliche Zulassung verf&#252;gt.</p>
<p>Nach dem Urteil des EuGH werden betroffene Imker je nach Fallkonstellation Entsch&#228;digungsanspr&#252;che gegen den Landwirt haben, wenn MON 810-Pollen aus dessen Anbau in den Honig gelangen. Kann der Imker seinen Honig nicht mehr verkaufen, so liegt hierin eine entsch&#228;digungspflichtige &#8220;wesentliche Beeintr&#228;chtigung&#8221;. Weicht der Imker mit seinen Bienen aus, um die Beeintr&#228;chtigung zu verhindern, so wird der Anbauer f&#252;r den Mehraufwand des Imkers m&#246;glicherweise ebenfalls haften m&#252;ssen.</p>
<p>Ob die Imker dar&#252;ber hinaus einen Anspruch auf Schutzvorkehrungen haben (z.B. Mindestabstand, Abschneiden der Pollenfahnen o.&#228;.), richtet sich nach dem deutschen Gentechnikgesetz.</p>
<p>Im Falle des Imkers Bablok hat das Augsburger Verwaltungsgericht im Rahmen einer Abw&#228;gung entschieden, dass keine solchen Schutzanspr&#252;che bestehen sollen. In der zweiten Instanz hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof angedeutet, dem folgen zu wollen.</p>
<p>Nach Auffassung des Anwaltsb&#252;ros [GGSC] m&#252;ssen die Imker die Beeintr&#228;chtigung nicht dulden.</p>
<p>Sie haben einen Anspruch auf Schutzma&#223;nahmen vor dem Gentechnik-Anbau. Dies trifft besonders auf solche Pflanzen zu, deren Pollen sich bei dem Anbau auf freiem Feld unkontrolliert und weitr&#228;umig ausbreiten und so z.B. in Lebensmittel gelangen k&#246;nnen, ohne dass die hiermit verbundenen Risiken genau untersucht und durch eine Zulassung abgedeckt sind. Pflanzen wie MON 810 mit einer derartigen Zulassungsl&#252;cke sind kaum &#8220;koexistenzf&#228;hig&#8221; und f&#252;r die herk&#246;mmliche Landwirtschaft unvertr&#228;glich. M&#246;glicherweise wird der Gang zum Bundesverwaltungsgericht in Leipzig erforderlich werden, um die Schutzanspr&#252;che der Imker weiterzuverfolgen.</p>
<p>Derzeit ist der Anbau von MON 810 in Deutschland verboten, es l&#228;uft jedoch ein Verfahren auf Neuzulassung.</p>
<p>Die Imker werden vor dem EuGH und dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof vom Anwaltsb&#252;ro [GGSC] vertreten. Der Imkerverband Mellifera e.V. hat das &#8220;B&#252;ndnis zum Schutz der Bienen vor Agro-Gentechnik&#8221; [<a href="http://www.bienen-gentechnik.de/" target="_blank">www.bienen-gentechnik.de</a>] initiert. Es unterst&#252;tzt die klagenden Imker. Mitglieder des B&#252;ndnisses sind die Dachverb&#228;nde der deutschen Imkerschaft sowie verschiedene Verb&#228;nde der Lebensmittelwirtschaft.</p>
<p>Berlin, den 06.09.2011</p>
<p>Rechtsanw&#228;lte Ga&#223;ner, Groth, Siederer &amp; Coll.</p>
<p><strong>PDF-Version:</strong><br />
<a href="http://bundesbienen.info/wordpress/wp-content/uploads/2011/09/EUGH-060911-001.pdf" target="_blank">http://bundesbienen.info</a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Klage gegen die Genehmigung f&#252;r Trompetter Guss GmbH</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 11:27:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>janet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.grueneliga-sachsen.de/2011/09/klage-gegen-die-genehmigung-fur-trompetter-guss-gmbh/"><img align="left" hspace="5" width="120" src="http://www.grueneliga-sachsen.de/wp-content/uploads/2010/09/GL-LOGO_300-160x58.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="GL-LOGO_300" /></a>Die GR&#220;NE LIGA Sachsen e.V. hat beim Verwaltungsgericht Chemnitz Klage gegen die im November 2010 erteilte Genehmigung f&#252;r eine dritte Schicht in der Gie&#223;erei der Trompetter Guss Chemnitz GmbH erhoben. Rechtsstreitigkeiten um die Trompetter Gie&#223;erei in Chemnitz besch&#228;ftigen das Verwaltungsgericht Chemnitz schon l&#228;nger. Im Jahr <a href="http://www.grueneliga-sachsen.de/2011/09/klage-gegen-die-genehmigung-fur-trompetter-guss-gmbh/" title="ganzen Artikel lesen"> ...mehr&#160;&#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-thumbnail wp-image-6380" title="GL-LOGO_300" src="http://www.grueneliga-sachsen.de/wp-content/uploads/2010/09/GL-LOGO_300-160x58.jpg" alt="" width="160" height="58" />Die GR&#220;NE LIGA Sachsen e.V. hat beim Verwaltungsgericht Chemnitz Klage gegen die im November 2010 erteilte Genehmigung f&#252;r eine dritte Schicht in der Gie&#223;erei der Trompetter Guss Chemnitz GmbH erhoben. Rechtsstreitigkeiten um die Trompetter Gie&#223;erei in Chemnitz besch&#228;ftigen das Verwaltungsgericht Chemnitz schon l&#228;nger. Im Jahr 2008 hatte das Regierungspr&#228;sidium Chemnitz eine Erweiterung der Gie&#223;erei genehmigt. Eilantr&#228;ge von Anwohnern aus der Nachbarschaft gegen diese Erweiterung blieben vor den Verwaltungsgerichten zwar im Ergebnis erfolglos, das Verwaltungsgericht Chemnitz stellte allerdings in einem Beschluss vom Mai 2009 fest, dass eine 1999 erteilte Genehmigung f&#252;r die Nachtschicht in der Gie&#223;erei erloschen ist. Daraufhin hatte die Gie&#223;erei im Sommer 2009 f&#252;r die Nachtschicht und f&#252;r zus&#228;tzliche 40 Betriebstage im Jahr eine neue Genehmigung beantragt. Diese Genehmigung hat die Stadt Chemnitz dann am 25. November 2010 erteilt.</p>
<p>Mit der nun erhobenen Klage macht die GR&#220;NE LIGA Sachsen e.V. als anerkannter Umweltverband geltend, dass die der Gie&#223;erei unmittelbar benachbarte Sch&#246;nherrfabrik mit ihren zahlreichen gewerblichen und kulturellen Nutzungen nicht hinreichend vor L&#228;rmimmissionen und Ger&#252;chen aus der Gie&#223;erei gesch&#252;tzt wird. Au&#223;erdem wendet sich der Umweltverband dagegen, dass die Grenzwerte f&#252;r den Aussto&#223; verschiedener, teilweise krebserregender Luftschadstoffe zu hoch festgesetzt wurden und die Gie&#223;erei technisch bereits jetzt in der Lage ist, wesentlich geringere Schadstoffemissionen zu gew&#228;hrleisten. Dazu sagte Rechtsanwalt Sven Kreuter, aus der Leipziger Anwaltskanzlei F&#252;&#223;er &amp; Kollegen, welche die GR&#220;NE LIGA Sachsen e.V. und auch die Anwohner aus der Nachbarschaft vertritt:</p>
<p>&#8220;So wie die Genehmigung jetzt gestaltet ist, erm&#246;glicht sie der Gie&#223;erei zurzeit einen erheblichen Aussto&#223; von Luftschadstoffen. Die festgesetzten Grenzwerte bewegen sich zwar im Rahmen der ma&#223;geblichen Verwaltungsvorschrift &#8220;Technische Anleitung Luft (TA Luft)&#8221;. Die Gie&#223;erei kann aber mit der bereits jetzt vorhandenen Anlagentechnik wesentlich strengere Grenzwerte einhalten. Nach Rechtsprechung w&#228;re die Stadt Chemnitz auch in der Lage gewesen, geringere Grenzwerte festzusetzen. Wir wollen nun Gerichtlich kl&#228;ren, ob die Stadt Chemnitz dazu auch verpflichtet gewesen ist. Diese Rechtsfrage ist bislang noch ungekl&#228;rt und wird wom&#246;glich erst vom Europ&#228;ischen Gerichtshof (EuGH) abschlie&#223;end entschieden.&#8221;</p>
<p>R&#252;ckenwind hat die GR&#220;NE LIGA Sachsen e.V. schon jetzt durch ein Urteil des Europ&#228;ischen Gerichtshofs vom 12. Mai 2011 erhalten. In dieser Entscheidung ging es um die Reichweite des so genannten Verbandsklagerechts der anerkannten Umweltverb&#228;nde in Deutschland. Der Europ&#228;ische Gerichtshof hatte entschieden, dass verschiedene Beschr&#228;nkungen des Verbandsklagerechts in Deutschland gegen europ&#228;isches Recht versto&#223;en. Dank der Entscheidung des Europ&#228;ischen Gerichtshofs kann die GR&#220;NE LIGA Sachsen e.V. nun umfassend Rechtsverst&#246;&#223;e gegen Umweltschutzvorschriften geltend machen, wenn diese Vorschriften Vorgaben des europ&#228;ischen Rechts in das deutsche Recht umsetzen.</p>
<p>Zum Ziel der Klage f&#252;hrte der Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der GR&#220;NEN LIGA Sachsen e.V., J&#246;rg Urban noch aus:</p>
<p>&#8220;Zum einen geht es uns nat&#252;rlich um die Kl&#228;rung der frage, wie streng Umweltbeh&#246;rden Grenzwerte f&#252;r Betriebe festsetzen m&#252;ssen. Wenn wir uns hier mit unserer Auffassung durchsetzen, wird die Entscheidung industriepolitische Bedeutung f&#252;r ganz Deutschland haben. Schlie&#223;lich kann es nicht sein, dass Beh&#246;rden Grenzwerte festsetzen, die weit &#252;ber dem liegen, was die Betriebe tats&#228;chlich mit ihrer schon vorhandenen Technik erreichen k&#246;nnen. Man w&#252;rde den Betrieben dann &#8220;Verschmutzungsrechte&#8221; einr&#228;umen. Das kann nicht im Sinne des modernen Umweltrechts sein. Zum anderen geht es uns im konkreten Fall darum, f&#252;r die Umgebung der Gie&#223;erei insgesamt und f&#252;r das Gel&#228;nde der Sch&#246;nherrfabrik mit den vielen Nutzungen durch Gewerbe, Freiberufler und Kultur weitere Verbesserungen bei den Immisionen von Schadstoffen, Ger&#252;chen und L&#228;rm zu erreichen.&#8221;</p>
<p>Weitere Informationen (auch zu den Betroffenen):</p>
<p>Rechtsanw&#228;lte F&#252;&#223;er &amp; Kollegen<br />
Homepage: <a href="http://www.fuesser.de/" target="_blank">www.fuesser.de</a></p>
<p>–<br />
GR&#220;NE LIGA Sachsen e.V. – Netzwerk &#214;kologischer Bewegungen<br />
Landesb&#252;ro<br />
Sch&#252;tzengasse 16/18<br />
01067 Dresden</p>
<p>Tel: +493514943350<br />
Fax: +493514943450<br />
E-Mail: <a href="mailto:%&#x32;&#x32;&#x73;&#x61;&#x63;&#x68;&#x73;&#x65;&#x6e;&#x40;&#x67;&#x72;&#x75;&#x65;&#x6e;&#x65;&#x6c;&#x69;&#x67;&#x61;&#x2e;&#x64;&#x65;%22"><span class="oe_textdirection">&#x65;&#x64;&#x2e;&#x61;&#x67;&#x69;&#x6c;&#x65;&#x6e;&#x65;&#x75;&#x72;&#x67;<span class="oe_displaynone">null</span>&#x40;&#x6e;&#x65;&#x73;&#x68;&#x63;&#x61;&#x73;</span></a><br />
<a href="../">www.grueneliga-sachsen.de</a></p>
<p>VISIONEN haben – NETZWERK kn&#252;pfen – HANDELN anregen</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Unsere B&#228;ume bleiben stehen!</title>
		<link>http://www.grueneliga-sachsen.de/2011/07/unsere-baume-bleiben-stehen/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Jul 2011 14:33:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>janet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Baumschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Hochwasserschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.grueneliga-sachsen.de/2011/07/unsere-baume-bleiben-stehen/"><img align="left" hspace="5" width="120" src="http://www.grueneliga-sachsen.de/wp-content/uploads/2011/07/gerodeter_auwald-160x120.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="gerodeter_auwald" /></a>&#214;kol&#246;we reicht Klage gegen einen umstrittenen Erlass aus dem S&#228;chsischen Umweltministerium beim Verwaltungsgericht Dresden ein. 
S&#228;chsisches Umweltministerium verst&#246;&#223;t gegen grundlegende Verfassungsprinzipien und unterl&#228;uft Europ&#228;isches Umweltrecht.
Seit August 2010 wurden in den s&#228;chsischen Flusst&#228;lern zehntausende B&#228;ume gef&#228;llt. Grundlage war ein Erlass aus dem S&#228;chsischen Umweltministerium &#8211; der <a href="http://www.grueneliga-sachsen.de/2011/07/unsere-baume-bleiben-stehen/" title="ganzen Artikel lesen"> ...mehr&#160;&#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#214;kol&#246;we reicht Klage gegen einen umstrittenen Erlass aus dem S&#228;chsischen Umweltministerium beim Verwaltungsgericht Dresden ein. </strong><br />
<strong>S&#228;chsisches Umweltministerium verst&#246;&#223;t gegen grundlegende Verfassungsprinzipien und unterl&#228;uft Europ&#228;isches Umweltrecht.</strong></p>
<p><img class="alignright size-thumbnail wp-image-7777" title="gerodeter_auwald" src="http://www.grueneliga-sachsen.de/wp-content/uploads/2011/07/gerodeter_auwald-160x120.jpg" alt="" width="160" height="120" />Seit August 2010 wurden in den s&#228;chsischen Flusst&#228;lern zehntausende B&#228;ume gef&#228;llt. Grundlage war ein Erlass aus dem S&#228;chsischen Umweltministerium &#8211; der sogenannte Tornadoerlass. Dort wird unter Verweis auf den Hochwasserschutz unabh&#228;ngig von den konkreten Gegebenheiten per Sonderverfahren pauschal das Roden von jeglichem Baumbewuchs an und auf allen s&#228;chsischen Deichen gefordert.</p>
<p>„Die verheerenden Auswirkungen dieses Erlasses k&#246;nnen die Leipziger im Schutzgebiet „Leipziger Auensystem“ oder an der Fl&#246;ha und Zschopau in Augenschein nehmen. Breite Schneisen blieben nach der Zerst&#246;rung zur&#252;ck.“, sagt Nico Singer, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer des &#214;kol&#246;wen. Nach dem Wortlaut des Erlasses soll es damit schon bald weitergehen. Fast alle s&#228;chsischen Flusst&#228;ler sind als europ&#228;ische Naturschutzgebiete gesch&#252;tzt und umfassen regelm&#228;&#223;ig die landschaftlich sch&#246;nsten Regionen.</p>
<p>Warum sein Verein nun den gerichtlichen Weg beschreitet, begr&#252;ndet Nico Singer so: „Nachdem wir den Baumfrevel in Leipzig zun&#228;chst nicht stoppen konnten, wollen wir mit unserer Klage vor dem Verwaltungsgericht Dresden die in ganz Sachsen drohende, weitere systematische Zerst&#246;rung unseres nat&#252;rlichen Erbes in den Flusst&#228;lern abwenden und zugleich deren Sch&#246;nheit f&#252;r uns Menschen erhalten. Die vom Umweltministerium angeordneten Zerst&#246;rungen an unseren Fl&#252;ssen sind in ihrer Totalit&#228;t f&#252;r den Hochwasserschutz definitiv nicht notwendig. Es gibt regelm&#228;&#223;ig konkrete Alternativen zu Deichrasur und Betonverbau! Diese sind den Beh&#246;rden eigentlich auch bekannt.“</p>
<p><strong>Im ministeriellen Erlass sind zahlreiche inhaltliche und juristische Fehler angelegt:</strong><br />
*Der Erlass unterstellt in seiner Begr&#252;ndung fl&#228;chendeckend f&#252;r Sachsen eine nun auf einmal ganz akute „Gefahr im Verzug“ durch B&#228;ume, die jedoch schon Jahrzehnte bis Jahrhunderte alt sind.<br />
* In der Vollzugspraxis des Erlasses werden bei den Rodungen seltene und streng gesch&#252;tzte Lebensr&#228;ume h&#228;ufig sinnlos geopfert. Die entstandene Vernichtung ist erst nach Jahrzehnten ausgelichen. Die Flusst&#228;ler bleiben aber beim Festhalten am Erlass in Gew&#228;ssern&#228;he dauerhaft kahl.<br />
* Ausgleichs- und Ersatzma&#223;nahmen f&#252;r streng gesch&#252;tzte Arten m&#252;ssen laut Naturschutzgesetz bereits vor der Zerst&#246;rung des Lebensraumes vorgenommen werden. Der Erlass beugt diese Festlegung und die Tiere gehen regelm&#228;&#223;ig an Lebensraum- und Quartiermangel zugrunde.<br />
* Streng gesch&#252;tzte Arten und ihre Wohnst&#228;tten werden durch den Erlass nicht angemessen untersucht und dann regelm&#228;&#223;ig ohne hinreichenden Grund gesch&#228;digt. Das bedeutendste Winterquartier des Gro&#223;en Abendseglers im Leipziger Auensystem mit ca. 150 schlafenden Einzeltieren wurde z.B. bei den F&#228;llungen im letzten Winter zerst&#246;rt.<br />
* Das konkrete Schadensrisiko und die Sachwerte im Deichhinterland wurden beim Vollzug des Erlasses nicht hinreichend gewichtet. So wird regelm&#228;&#223;ig der Auwald, der eigentlich &#220;berflutungen braucht, aufwendig und mit technischen Bauwerken vor Wasser gesch&#252;tzt.<br />
* Das Gebot der fr&#252;hzeitigen Alternativpr&#252;fung vor der massenhaften Beeintr&#228;chtigung europ&#228;isch gesch&#252;tzter Lebensr&#228;ume wird per Erlass umgangen.<br />
* Unter dem Etikett von Unterhaltungsma&#223;nahmen werden bedeutende Neubauten – z.B. kilometerlange Deichstra&#223;en / Deichverteidigungswege ohne demokratische Beteiligung der &#214;ffentlichkeit geschaffen.<br />
* Zu den fl&#228;chenm&#228;&#223;ig bedeutenden Waldumwandlungen wurden keine Umweltvertr&#228;glichkeitspr&#252;fungen erarbeitet.<br />
* Im Vollzug des Erlasses wird nicht nach Ufertypen und Deichdimensionen unterschieden. So ist praktisch fast jeder Baum an s&#228;chsischen Fl&#252;ssen gef&#228;hrdet.<br />
* Das europ&#228;ische Naturschutzsystem Natura 2000 wird in Sachsen fl&#228;chendeckend und massiv gesch&#228;digt. Das Ausma&#223; des Naturschadens geht &#252;ber alle nach 1990 stattgefundenen Ereignisse hinaus und findet rechtswidrig ohne ordentliches Beteiligungsverfahren statt! Hier drohen europ&#228;ische Vertragsstrafen, die von der Allgemeinheit bezahlt werden m&#252;ssen.<br />
* Zu den juristischen Hintergr&#252;nden der Klage sagt Rechtsanwalt Wolfram G&#252;nther: „Die Landesverwaltung schafft sich hier selbst &#252;bergesetzliche Sonderrechte und ruft damit in der Konsequenz per schlichtem Verwaltungserlass eine Art Notstandsgesetzgebung aus. Das ist ein fundamentaler Bruch des in der Verfassung verankerten Gewaltenteilungsprinzips.</p>
<p>Gerade in den besonders sensiblen europ&#228;ischen Naturschutzgebieten m&#252;ssen nach der europ&#228;ischen FFH-Richtlinie bei Naturzerst&#246;rungen immer vermeidende Alternativen angestrebt werden. Das s&#228;chsische Umweltministerium bricht mit seinem Erlass bewusst dieses h&#246;herrangige Europarecht.</p>
<p>Die eingereichte Klage kann als demokratische Nagelprobe verstanden werden. Das Dresdner Verwaltungsgericht ist aufgefordert, die Verfassung vor dem Zugriff eines s&#228;chsischen Ministeriums zu sch&#252;tzen.“</p>
<p><strong>Kurzzusammenfassung der Klage nach juristischen Aspekten</strong><br />
Der Erlass selbst und das auf ihn folgende Verwaltungshandeln stellen eine erhebliche Verletzung von Normen des Verfassungsrechts, des Naturschutzrechts und des Wasserrechts dar:</p>
<p>(1)    Schon grunds&#228;tzlich k&#246;nnen durch eine derartige ministerielle Verf&#252;gung zwingende gesetzliche Vorschriften zu Genehmigungsverfahren und Verb&#228;ndebeteiligung nicht einfach ausgesetzt und f&#252;r nicht oder nur eingeschr&#228;nkt anwendbar erkl&#228;rt werden. Dies ist vielmehr ein krasser Bruch des verfassungsrechtlichen Grundsatzes der Gewaltenteilung, wonach Rechtsnormen der Gesetzgeber schafft, nicht aber die Verwaltung aus eigener Hoheit selbst.<br />
(2)    Unabh&#228;ngig davon l&#228;sst sich der pauschal behauptete allgemeine Notstand f&#252;r s&#228;mtliche Deiche, auf und neben denen sich Geh&#246;lze und B&#228;ume befinden, tats&#228;chlich nicht begr&#252;nden. Der Erlass verhindert vielmehr die gesetzlich erforderlichen Risikobetrachtungen f&#252;r jeden konkreten Deichabschnitt.<br />
(3)    Durch die Anwendung dieses Erlasses erfolgen systematisch Verst&#246;&#223;e gegen materielle naturschutzrechtliche Vorgaben, die durch die entsprechenden Normen und die jeweils vorgeschriebenen Genehmigungsverfahren gerade vermieden werden sollen. Insbesondere verhindert der Erlass die gesetzlich erforderliche Einzelfallbetrachtung f&#252;r die naturschutzfachlichen Auswirkungen von Geh&#246;lzrodungsma&#223;nahmen f&#252;r jeden konkreten Deichabschnitt.<br />
(4)    &#220;berdies behandelt der Erlass die Beseitigung von Geh&#246;lzen, die &#228;lter als die betreffenden Deiche sind, im Widerspruch zu den gesetzlichen Regelungen im Wasserrecht nicht als planfeststellungspflichtigen Ausbau, sondern als lediglich genehmigungsbed&#252;rftige Unterhaltungsma&#223;nahme.</p>
<p><strong>Um den Rechtsanwalt, Klagekosten sowie die weitere Facharbeit finanzieren zu k&#246;nnen, sammelt der &#214;kol&#246;we weiterhin Spenden.</strong><br />
Spendenkonto: Sparkasse Leipzig  |  Konto: 112 113 15 61  |  BLZ: 860 555 92<br />
Verwendungszweck: Klage</p>
<p><strong>Die Klageschrift und Bildmaterial finden Sie unter folgendem Link: <a href="http://www.oekoloewe.de/pressemitteilungen.html" target="_blank">http://www.oekoloewe.de/pressemitteilungen.html</a></strong><br />
<strong>Die dem Gericht vorgelegten Beweisanlagen k&#246;nnen per Fax zugesandt werden.</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong>R&#252;ckfragen an:</strong><br />
Enrico Vlach, Umweltpolitischer Sprecher<br />
Tel. 0341-3065-370<br />
E-Mail: <a href="mailto:&quot;&#x75;&#x70;&#x61;&#x40;&#x6f;&#x65;&#x6b;&#x6f;&#x6c;&#x6f;&#x65;&#x77;&#x65;&#x2e;&#x64;&#x65;&quot;"><span class="oe_textdirection">&#x65;&#x64;&#x2e;&#x65;&#x77;&#x65;&#x6f;&#x6c;&#x6f;&#x6b;&#x65;&#x6f;<span class="oe_displaynone">null</span>&#x40;&#x61;&#x70;&#x75;</span></a></p>
<p><strong>&#214;kol&#246;we – Umweltbund Leipzig e.V.</strong><br />
Der &#214;kol&#246;we ist Leipzigs Umweltschutzverein und die regionale Plattform f&#252;r umweltfreundliche Ideen, Projekte und Aktionen. Seit der politischen Wende 1989 engagiert er sich f&#252;r eine intakte und lebenswerte Umwelt. Als anerkannter Naturschutzverein setzt er Impulse f&#252;r Leipzigs Umweltpolitik und begleitet die Stadt- und Regionalentwicklung.<br />
Er setzt Natur- und Artenschutzprojekte um und pflegt regionale Streuobstwiesen, von deren Ernten Apfelsaft gekeltert wird. Er betreibt kunzstoffe, die Werkstatt f&#252;r weiterverwendbare Reststoffe, die Umweltbibliothek und den Stadtgarten Connewitz. Der &#214;kol&#246;we bietet ein Umweltbildungsprogramm f&#252;r Kinder, Jugendliche und Erwachsene. J&#228;hrlich bringt er &#252;ber 4.000 jungen Menschen etwas &#252;ber die Natur oder gesunde Ern&#228;hrung bei.<br />
&#220;ber 20 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, 300 Mitglieder und rund 70 Ehrenamtliche engagieren sich beim &#214;kol&#246;wen f&#252;r Leipzigs Umwelt und seine B&#252;rgerInnen. In acht Projekten und sechs ehrenamtlichen Arbeitsgruppen setzen sie neue Ideen in kreativer Zusammenarbeit um.<br />
Der &#214;kol&#246;we arbeitet &#246;ffentlich, informiert und ber&#228;t, kl&#228;rt auf und bietet aktive Unterst&#252;tzung. Die Umwelttage und die &#214;kofete machen die Leipziger Umweltarbeit einer breiten &#214;ffentlichkeit bekannt.<br />
Als Mitglied der GR&#220;NEN LIGA Sachsen e.V. engagiert sich der &#214;kol&#246;we auch im &#252;berregionalen Umweltschutz.</p>
<p>–<br />
&#214;ffentlichkeitsarbeit</p>
<p>&#214;kol&#246;we – Umweltbund Leipzig e.V.<br />
im Haus der Demokratie Leipzig<br />
Bernhard-G&#246;ring-Str. 152<br />
04277 Leipzig</p>
<p style="text-align: center;">﻿<br />
*********************<br />
Hacke und Spaten warten auf Paten!</p>
<p style="text-align: center;">Im Stadtgarten Connewitz mit 5 € f&#252;r ein Jahr Pate oder Patin<br />
eines Quadratmeters Garten werden.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.oekoloewe.de/stadtgarten_patenschaften.html" target="_blank">www.oekoloewe.de/stadtgarten_patenschaften.html</a></p>
<p style="text-align: center;">*********************</p>
<p>Tel. 0341-3065-185<br />
Fax 0341-3065-179<br />
<a href="http://www.oekoloewe.de/" target="_blank">www.oekoloewe.de</a><br />
<a href="http://www.oekoloewe.de/oekofete.html" target="_blank">www.oekofete.de</a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#214;kol&#246;we erw&#228;gt Beschwerde bei der Europ&#228;ischen Kommission</title>
		<link>http://www.grueneliga-sachsen.de/2011/02/oekoloewe-erwaegt-beschwerde-bei-der-europaeischen-kommission/</link>
		<comments>http://www.grueneliga-sachsen.de/2011/02/oekoloewe-erwaegt-beschwerde-bei-der-europaeischen-kommission/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Feb 2011 09:54:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>janet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Baumschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Hochwasserschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.grueneliga-sachsen.de/2011/02/oekoloewe-erwaegt-beschwerde-bei-der-europaeischen-kommission/"><img align="left" hspace="5" width="120" src="http://www.grueneliga-sachsen.de/wp-content/uploads/2011/01/Baumfällungen-im-Auwald_012011_Foto_Oekoloewe2-160x120.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="Baumfällungen im Auwald_012011_Foto_Oekoloewe" /></a>An und auf zahlreichen Deichen im Leipziger Auwald werden seit einigen Tagen s&#228;mtliche B&#228;ume und Geh&#246;lze gerodet. Die verantwortliche Landestalsperrenverwaltung (LTV) begr&#252;ndete die Ma&#223;nahmen mit Gefahr im Verzug, die bei zuk&#252;nftigen Deichbr&#252;chen f&#252;r die Bev&#246;lkerung bestehen w&#252;rde. Als anerkannter Naturschutzverband lie&#223; der &#214;kol&#246;we diese Darstellung <a href="http://www.grueneliga-sachsen.de/2011/02/oekoloewe-erwaegt-beschwerde-bei-der-europaeischen-kommission/" title="ganzen Artikel lesen"> ...mehr&#160;&#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.grueneliga-sachsen.de/wp-content/uploads/2011/01/Baumf&#228;llungen-im-Auwald_012011_Foto_Oekoloewe2.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-6839" title="Baumf&#228;llungen im Auwald_012011_Foto_Oekoloewe" src="http://www.grueneliga-sachsen.de/wp-content/uploads/2011/01/Baumf&#228;llungen-im-Auwald_012011_Foto_Oekoloewe2-160x120.jpg" alt="" width="160" height="120" /></a>An und auf zahlreichen Deichen im Leipziger Auwald werden seit einigen Tagen s&#228;mtliche B&#228;ume und Geh&#246;lze gerodet. Die verantwortliche Landestalsperrenverwaltung (LTV) begr&#252;ndete die Ma&#223;nahmen mit Gefahr im Verzug, die bei zuk&#252;nftigen Deichbr&#252;chen f&#252;r die Bev&#246;lkerung bestehen w&#252;rde. Als anerkannter Naturschutzverband lie&#223; der &#214;kol&#246;we diese Darstellung rechtlich pr&#252;fen. Enrico Vlach, Umweltpolitischer Sprecher des Vereins, fasst das Ergebnis der Rechtspr&#252;fung zusammen:</p>
<p>&#8220;Aus formaljuristischen Gr&#252;nden k&#246;nnen wir leider keine Klage im Eilverfahren f&#252;hren. Im Unterschied zur Rechtslage 2003, als wir uns in einem &#228;hnlich gelagerten Fall vor Gericht durchsetzen konnten, r&#228;umt die aktuelle Landesgesetzgebung den Wasserbeh&#246;rden nun sehr weitreichende Rechte ein.&#8221; Der &#214;kol&#246;we erw&#228;gt abh&#228;ngig vom konkreten Verhalten der Landeswasserbeh&#246;rden in Zukunft trotzdem juristische Schritte. &#8220;F&#252;r die B&#228;ume ist es dann allerdings zu sp&#228;t. Die F&#228;llungen sind eine &#246;kologische Katastrophe f&#252;r das Leipziger Auensystem. Hektarweise wurden und werden hier streng gesch&#252;tzte Biotope zerst&#246;rt. Die Leipziger werden die kahlgeschlagene Luppelandschaft nicht wiedererkennen.&#8221;, sagt Vlach. Sollte die LTV die Kahlschl&#228;ge in den europ&#228;ischen Schutzgebieten an der Luppe nicht stoppen und in ein ordentliches Verfahren mit Umweltvertr&#228;glichkeitspr&#252;fung einsteigen, wird eine gebietsbezogene Beschwerde bei der Europ&#228;ischen Kommission eingereicht.</p>
<p>&#8220;Wenn die LTV von Gefahr spricht, gesteht sie ihre eigene Unt&#228;tigkeit ein. Sie hat seit Jahrzehnten Zeit gehabt, einen angemessenen und modernen Hochwasserschutz zu organisieren. In der Sache sind wir nach wie vor &#252;berzeugt, dass die meisten Deiche lediglich die nat&#252;rliche Auendynamik unterbrechen.&#8221;, so Vlach weiter. Nach Ansicht des &#214;kol&#246;wen gibt es deutlich bessere Hochwasserschutzvarianten f&#252;r die Leipziger Aue. Rechtzeitige Deichr&#252;ckverlegungen an die Randlage des Auenbeckens und der Einzelschutz f&#252;r Bauwerke h&#228;tten, mit dem entsprechenden politischen Willen, l&#228;ngst geschehen k&#246;nnen. Solch moderne Hochwasserschutzma&#223;nahmen entspr&#228;chen dem europ&#228;ischen Umweltrecht und h&#228;tten die volle Unterst&#252;tzung des &#214;kol&#246;wen gefunden.</p>
<p>Bei R&#252;ckfragen:<br />
Enrico Vlach<br />
Tel. 0341-3065-370<br />
<a href="mailto:"><span class="oe_textdirection">&#x65;&#x64;&#x2e;&#x65;&#x77;&#x65;&#x6f;&#x6c;&#x6f;&#x6b;&#x65;&#x6f;<span class="oe_displaynone">null</span>&#x40;&#x61;&#x70;&#x75;</span></a></p>
<p>–</p>
<p>&#214;ffentlichkeitsarbeit</p>
<p>&#214;kol&#246;we – Umweltbund Leipzig e.V.<br />
im Haus der Demokratie Leipzig<br />
Bernhard-G&#246;ring-Str. 152<br />
04277 Leipzig</p>
<p>Tel. 0341-3065-185<br />
Fax 0341-3065-179<br />
<a href="http://www.oekofete.de/" target="_blank">www.oekoloewe.de</a><br />
<a href="http://www.oekofete.de/" target="blank">www.oekofete.de</a></p>
<p style="text-align: center;">***********************************************************</p>
<p style="text-align: center;">Der &#214;kol&#246;we ist jetzt auch bei betterplace zu finden:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://de.betterplace.org/organisations/oekoloewe" target="_blank">www.betterplace.org/organisations/oekoloewe</a></p>
<p style="text-align: center;">***********************************************************</p>
<p>F&#246;rdern Sie Ihren Leipziger Umweltschutzverein!<br />
Mit 3 Euro im Monat unterst&#252;tzen Sie unsere erfolgreiche Umweltarbeit.<br />
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<p>Unser Spendenkonto:<br />
&#214;kol&#246;we – Umweltbund Leipzig e.V.<br />
Konto 1121131561<br />
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<a href="http://www.%c3%b6kol%c3%b6we.de/spenden.html" target="_blank">www.&#246;kol&#246;we.de/spenden.html</a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Entwurf f&#252;r ein Gesetz zur Gew&#228;hrleistung eines wirksamen Schutzes des kommunalen Baumbestandes durch die s&#228;chsischen Gemeinden</title>
		<link>http://www.grueneliga-sachsen.de/2011/01/entwurf-fuer-ein-gesetz-zur-gewaehrleistung-eines-wirksamen-schutzes-des-kommunalen-baumbestandes-durch-die-saechsischen-gemeinden/</link>
		<comments>http://www.grueneliga-sachsen.de/2011/01/entwurf-fuer-ein-gesetz-zur-gewaehrleistung-eines-wirksamen-schutzes-des-kommunalen-baumbestandes-durch-die-saechsischen-gemeinden/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 20 Jan 2011 13:22:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>janet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Baumschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.grueneliga-sachsen.de/2011/01/entwurf-fuer-ein-gesetz-zur-gewaehrleistung-eines-wirksamen-schutzes-des-kommunalen-baumbestandes-durch-die-saechsischen-gemeinden/"><img align="left" hspace="5" width="120" src="http://www.grueneliga-sachsen.de/wp-content/uploads/2010/03/baum-160x78.png" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="baum" /></a>Die Fraktion DIE LINKE hat die Gesch&#228;ftsstelle der Landesarbeitsgemeinschaft der anerkannten Naturschutzverb&#228;nde darauf hingeweisen,  dass die Fraktion mit dem Entwurf f&#252;r ein
Gesetz zur Gew&#228;hrleistung eines wirksamen Schutzes des kommunalen Baumbestandes durch die s&#228;chsischen Gemeinden – S&#228;chsisches Baumschutzgesetz (S&#228;chsBaumSchG)
die Wiedereinsetzung des strittigen § 22 „Gesch&#252;tzte Landschaftsbestandteile“ <a href="http://www.grueneliga-sachsen.de/2011/01/entwurf-fuer-ein-gesetz-zur-gewaehrleistung-eines-wirksamen-schutzes-des-kommunalen-baumbestandes-durch-die-saechsischen-gemeinden/" title="ganzen Artikel lesen"> ...mehr&#160;&#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p><img class="alignright size-thumbnail wp-image-5458" title="baum" src="http://www.grueneliga-sachsen.de/wp-content/uploads/2010/03/baum-160x78.png" alt="" width="160" height="78" />Die Fraktion DIE LINKE hat die Gesch&#228;ftsstelle der Landesarbeitsgemeinschaft der anerkannten Naturschutzverb&#228;nde darauf hingeweisen,  dass die Fraktion mit dem Entwurf f&#252;r ein</p>
<p>Gesetz zur Gew&#228;hrleistung eines wirksamen Schutzes des kommunalen Baumbestandes durch die s&#228;chsischen Gemeinden – S&#228;chsisches Baumschutzgesetz (S&#228;chsBaumSchG)</p>
<p>die Wiedereinsetzung des strittigen § 22 „Gesch&#252;tzte Landschaftsbestandteile“ S&#228;chsisches Naturschutzgesetzes (S&#228;chsNatSchG) in der Form vor dem Inkrafttreten des „Gesetzes zur Vereinfachung des Landesumweltrechts“ anstrebt. Durch die Fraktionen B´90/ DIE GR&#220;NEN und die SPD-Fraktion wurde in der Ersten Beratung bereits Zustimmung zum Gesetzentwurf signalisiert.</p>
<p>Selbstverst&#228;ndlich steht es der interessierten &#214;ffentlichkeit frei, sich ebenfalls zu dem Gesetzentwurf schriftlich gegen&#252;ber der einreichenden Fraktion zu &#228;u&#223;ern.</p>
<p>Der Gesetzentwurf wird voraussichtlich am 3. Februar im Innenausschuss und am 11. M&#228;rz im Umweltausschuss abschlie&#223;end beraten. Zu diesen Zeitpunkten vorliegende Stellungnahmen k&#246;nnen in die Beratung in den Aussch&#252;ssen Eingang finden.</p>
<p>Mit dem vorliegenden Gesetzentwurf kann nur ein Fehler des „Gesetzes zur Vereinfachung des Landesumweltrechts“ behoben werden. Gleichwohl will die Fraktion diesen Versuch wagen. Ziel, Inhalt und Begr&#252;ndung k&#246;nnen Sie der <a href="../wp-content/uploads/2011/02/5_Drs_4309_saechsbaumschg.pdf" target="_blank">beigef&#252;gten Drucksache</a> entnehmen.</p>
<p>F&#252;r R&#252;ckfragen steht Ihnen zur Verf&#252;gung:</p>
<p>Torsten Kohl<br />
Referent // parlamentarisch-wissenschaftl. Berater</p>
<p>S&#228;chsischer Landtag<br />
Fraktion DIE LINKE.</p>
<p>Bernhard-v-Lindenau Platz 1<br />
01067 Dresden<br />
Tel: 0351. 493 58 36<br />
Fax:  0351. 493 54 60</p>
<p><a href="http://www.linksfraktionsachsen.de/" target="_blank">www.linksfraktionsachsen.de</a></p>
</div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.grueneliga-sachsen.de/2011/01/entwurf-fuer-ein-gesetz-zur-gewaehrleistung-eines-wirksamen-schutzes-des-kommunalen-baumbestandes-durch-die-saechsischen-gemeinden/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Salz geh&#246;rt in die Suppe und nicht auf den Gehweg!</title>
		<link>http://www.grueneliga-sachsen.de/2010/12/salz-gehoert-in-die-suppe-und-nicht-auf-den-gehweg/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Dec 2010 13:14:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>janet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Naturschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.grueneliga-sachsen.de/2010/12/salz-gehoert-in-die-suppe-und-nicht-auf-den-gehweg/"><img align="left" hspace="5" width="120" src="http://www.grueneliga-sachsen.de/wp-content/uploads/2009/11/oekoloewe.gif" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="oekoloewe" /></a>Der Winter steht vor der T&#252;r und die nasskalte Jahreszeit bringt au&#223;er Grippeviren noch andere Gefahren mit sich. Durch Eis und Schnee entsteht Gl&#228;tte und Rutschgefahr auf den Stra&#223;en und Gehwegen, die nicht untersch&#228;tzt werden sollten. Hier besteht Handlungsbedarf, das ist v&#246;llig klar! Das Vorgehen <a href="http://www.grueneliga-sachsen.de/2010/12/salz-gehoert-in-die-suppe-und-nicht-auf-den-gehweg/" title="ganzen Artikel lesen"> ...mehr&#160;&#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.grueneliga-sachsen.de/wp-content/uploads/2009/11/oekoloewe.gif"><img class="alignright size-full wp-image-5095" title="oekoloewe" src="http://www.grueneliga-sachsen.de/wp-content/uploads/2009/11/oekoloewe.gif" alt="" width="177" height="164" /></a>Der Winter steht vor der T&#252;r und die nasskalte Jahreszeit bringt au&#223;er Grippeviren noch andere Gefahren mit sich. Durch Eis und Schnee entsteht Gl&#228;tte und Rutschgefahr auf den Stra&#223;en und Gehwegen, die nicht untersch&#228;tzt werden sollten. Hier besteht Handlungsbedarf, das ist v&#246;llig klar! Das Vorgehen ist im Grunde allseits bekannt: entweder man streut Sand oder Splitt oder r&#228;umt den wei&#223;en Niederschlag mit einem Schneeschieber gleich ganz aus dem Weg.</p>
<p>Das Verwenden von Streusalz auf Gehwegen ist laut der Leipziger Winterdienstsatzung verboten! Dort hei&#223;t es in §6: „Chemische Auftaumittel sind nur erlaubt, wenn auf Grund besonderer Witterungsbedingungen (z.B. Blitzeis) mit anderen Mitteln keine hinreichende Wirkung erzielt werden kann sowie auf Treppen, Rampen oder &#228;hnlichen Gefahrenstellen.“ F&#252;r den &#214;kol&#246;wen ist der Fall klar: Salz geh&#246;rt in die Suppe und nicht auf den Gehweg! Denn wer Salz streut, verst&#246;&#223;t nicht nur gegen die Stadtordnung, sondern tr&#228;gt auch zur Sch&#228;digung der Stra&#223;enbepflanzung (B&#228;ume und Gr&#252;nanlagen), des Bodens und Grundwassers bei. Ganz abgesehen von Schuhwerk, Kleidung, Fahrr&#228;dern oder Autos, die durch das aggressive Salz besonders leiden und deshalb st&#228;rker gepflegt werden m&#252;ssen.</p>
<p>Klar ist also, dass der Einsatz von Streusalz in der Regel verboten ist, wenn keine extremen Witterungsbedingungen und Gefahrenstellen vorliegen. Ordnungswidrigkeiten werden von der Stadt Leipzig mit Geldbu&#223;en bis zu 500 Euro geahndet! Achten Sie beim Kauf von Streugut auf das Umweltzeichen „Blauer Engel“. &#220;brigens: Salz wirkt nicht besser! Es macht zwar kurzfristig trittfest, doch sobald es wieder &#252;berfriert muss nachgestreut werden. Splitt wirkt mechanisch und hilft dauerhaft!</p>
<p>R&#252;ckfragen:<br />
Stephan Hielscher<br />
Telefon: 0341-3065-171<br />
Fax: 0341-3065-179<br />
E-Mail: <a href="mailto:&#x6e;&#x61;&#x74;&#x75;&#x72;&#x73;&#x63;&#x68;&#x75;&#x74;&#x7a;&#x40;&#x6f;&#x65;&#x6b;&#x6f;&#x6c;&#x6f;&#x65;&#x77;&#x65;&#x2e;&#x64;&#x65;"><span class="oe_textdirection">&#x65;&#x64;&#x2e;&#x65;&#x77;&#x65;&#x6f;&#x6c;&#x6f;&#x6b;&#x65;&#x6f;<span class="oe_displaynone">null</span>&#x40;&#x7a;&#x74;&#x75;&#x68;&#x63;&#x73;&#x72;&#x75;&#x74;&#x61;&#x6e;</span></a><a></a></p>
<p>&#8211;<br />
&#214;ffentlichkeitsarbeit</p>
<p>&#214;kol&#246;we &#8211; Umweltbund Leipzig e.V.<br />
im Haus der Demokratie Leipzig<br />
Bernhard-G&#246;ring-Str. 152<br />
04277 Leipzig</p>
<p>Tel. 0341-3065-185<br />
Fax 0341-3065-179<br />
<a href="http://www.oekofete.de/" target="_blank">www.oekoloewe.de</a><br />
<a href="http://www.oekofete.de/" target="blank">www.oekofete.de</a></p>
<p>**************************************************************</p>
<p style="text-align: center;">ES REICHT nicht mehr! &#8211; Unterst&#252;tzt den offenen Brief gegen<br />
die K&#252;rzungen im Leipziger Umweltschutzbereich.<br />
<a href="http://www.lila-kuehe.net/" target="_blank">www.lila-kuehe.net</a></p>
<p style="text-align: center;">**************************************************************</p>]]></content:encoded>
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		<title>Niemand hat die Absicht, eine Ausweichstelle zu bauen!</title>
		<link>http://www.grueneliga-sachsen.de/2010/11/niemand-hat-die-absicht-eine-ausweichstelle-zu-bauen/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Nov 2010 18:25:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>janet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[<a href="http://www.grueneliga-sachsen.de/2010/11/niemand-hat-die-absicht-eine-ausweichstelle-zu-bauen/"><img align="left" hspace="5" width="120" src="http://www.grueneliga-sachsen.de/wp-content/uploads/2010/11/floßgraben-ausweichstelle2-160x120.jpg" class="alignleft wp-post-image tfe" alt="" title="floßgraben ausweichstelle2" /></a>Und sie haben es doch getan. Gisela Kallenbach, MdL von B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen, hat nach ihrer Kleinen Anfrage im Landtag eine offizielle Antwort vom S&#228;chsischen Ministerium f&#252;r Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) erhalten. Tenor ist, dass Teile der umstrittenen Bauma&#223;nahmen im und am Flo&#223;graben auf Markkleeberger <a href="http://www.grueneliga-sachsen.de/2010/11/niemand-hat-die-absicht-eine-ausweichstelle-zu-bauen/" title="ganzen Artikel lesen"> ...mehr&#160;&#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-thumbnail wp-image-6501" title="flo&#223;graben ausweichstelle2" src="http://www.grueneliga-sachsen.de/wp-content/uploads/2010/11/flo&#223;graben-ausweichstelle2-160x120.jpg" alt="" width="160" height="120" />Und sie haben es doch getan. Gisela Kallenbach, MdL von B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen, hat nach ihrer Kleinen Anfrage im Landtag eine offizielle Antwort vom S&#228;chsischen Ministerium f&#252;r Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) erhalten. Tenor ist, dass Teile der umstrittenen Bauma&#223;nahmen im und am Flo&#223;graben auf Markkleeberger Gebiet illegal sind. Im Besonderen bezieht sich das auf die Verbreiterung des Grabens unmittelbar s&#252;dlich der Eisenbahnbr&#252;cke nahe des Ziegeleiwegs (S 46). Verantwortlich: die Stadtverwaltung Markkleeberg!</p>
<p>All das geschah wider besseren Wissens, denn bereits im Vorfeld der Ma&#223;nahmen wurde von der Stadt ein Antrag zum Ausbau des Gew&#228;ssers an die Landesdirektion Leipzig (LDL) gestellt. Letztere versagte die Genehmigung f&#252;r einen Ausbau (und die Ausweichstelle) und erlaubte nur Unterhaltungsma&#223;nahmen. Dies war f&#252;r Markkleeberg und die ausf&#252;hrenden Firmen dennoch kein Grund, im sensiblen Flusssystem Vorsicht walten zu lassen. Es wurden einfach die Ufer ver&#228;ndert, mit einem Bagger direkt im Graben gearbeitet, eiszeitliche Kiesschichten abgetragen, Faschinen und Pfahlbefestigungen eingesetzt.</p>
<p>„Uns ist v&#246;llig unerkl&#228;rlich, wie man diese Bauma&#223;nahmen noch unter dem Begriff Gew&#228;sserunterhaltung fassen kann“, meint Enrico Vlach, Umweltpolitischer Sprecher des &#214;kol&#246;we &#8211; Umweltbund Leipzig e.V. „Wir fordern endlich von unabh&#228;ngiger Stelle eine umfassende Untersuchung der Vorg&#228;nge und eine Bestrafung der verbotenen Handlungen! Hier wurde geltendes Recht gebeugt, gedehnt, gebrochen. Wenn die LDL dazu nicht in der Lage ist, dann mu&#223; das SMUL sich der Sache annehmen! Endlich disziplinarische Ma&#223;nahmen f&#252;r die Verantwortlichen, Entzug der fehlverwendeten F&#246;rdermittel und ein umfassender Ausgleich der Eingriffe, wie z.B. durch Uferbepflanzungen und Renaturierung der verbauten Gew&#228;sserabschnitte sind f&#252;r uns das Mindeste!“</p>
<p>Denn nicht nur die fehlenden wasser- und naturschutzrechtlichen Genehmigungen werden vom Umweltbund seit dem Fr&#252;hjahr eingefordert, sondern auch eine Reaktion der zust&#228;ndigen Beh&#246;rden zu den offensichtlich &#252;ber das Ausma&#223; einer Gew&#228;sserunterhaltung hinausgehenden Ma&#223;nahmen. Enrico Vlach unterstreicht: „Kiesschichten zu entfernen hat nun gar nichts mehr mit einer einfachen Entschlammung, sprich Unterhaltung zu tun, denn diese liegen dort seit Jahrtausenden. In diesem Falle von ordnungsgem&#228;&#223;en Abl&#228;ufen zu sprechen, erscheint uns als sehr gro&#223;er B&#228;r, den die Markkleeberger Verwaltung den B&#252;rgern aufbinden m&#246;chte!“</p>
<p>﻿﻿Dass die LDL inzwischen eine &#228;hnliche Sicht wie der &#214;kol&#246;we einnimmt, erkennt man an der Ank&#252;ndigung in der Landtagsantwort, „die Einleitung eines Ordnungswidrigkeitsverfahrens gegen die Stadt Markkleeberg [zu] pr&#252;fen“. Das wird dem geschundenen Flo&#223;graben zwar nicht helfen, aber m&#246;glicherweise den politisch Handelnden die Konsequenzen ihres Tuns aufzeigen.</p>
<p>&#8211;<br />
&#214;ffentlichkeitsarbeit</p>
<p>&#214;kol&#246;we &#8211; Umweltbund Leipzig e.V.<br />
im Haus der Demokratie Leipzig<br />
Bernhard-G&#246;ring-Str. 152<br />
04277 Leipzig</p>
<p>Tel. 0341-3065-185<br />
Fax 0341-3065-179<br />
<a href="http://www.oekoloewe.de/" target="_blank">www.oekoloewe.de</a><br />
<a href="http://www.oekoloewe.de/oekofete.html" target="_blank">www.oekofete.de</a></p>
<p style="text-align: center;">************************************************************</p>
<p style="text-align: center;">ES REICHT nicht mehr! &#8211; Unterst&#252;tzt den offenen Brief gegen<br />
die K&#252;rzungen im Leipziger Umweltschutzbereich.<br />
<a href="http://www.lila-kuehe.net/" target="_blank">www.lila-kuehe.net</a></p>
<p style="text-align: center;">************************************************************</p>]]></content:encoded>
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